Eine aktuelle Studie der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon zeigt, dass die Versicherer und Social Media (immer noch) auf Kriegsfuß stehen bzw. die Versicherungsunternehmen noch keine Wege gefunden haben, das Potenzial der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und Youtube in ihrem Sinne auszuschöpfen. Untersucht und ausgewertet wurden 1.417 Beiträge von 39 deutschen Versicherungsunternehmen. Darunter befanden sich auch die 20 größten Gesellschaften. Das Ergebnis: Nur 34 der Versicherer sind überhaupt in den sozialen Medien vertreten, und das am stärksten bei Facebook.

Einerseits, so könnte man meinen, sind insgesamt 439.000 Facebook-Fans nicht wenig. Andererseits aber konzentriert diese Reichweite sich auf nur wenige Profile, sodass 72 Prozent der gesamten Facebook-Reichweite auf drei Unternehmen ausfällt. Was Twitter und Google+ angeht, so können die Versicherer hier jeweils nur ungefähr 25.000 Anhänger hinter sich versammeln. Noch weniger Akzeptanz und Zulauf finden YouTube-Kanäle. Möglicherweise noch schwerer aber wirkt, dass die Interaktion bei praktisch allen Versicherern und Social Media brach liegt, wird nur knapp die Hälfte der Facebook-Posts der Versicherer seitens der User kommentiert. Bei Google+ bleiben gar 92 Prozent der Posts unkommentiert.

 

Gesamtreichweite deutscher Versicherer in den Social Media. ©Ketchum Pleon
Gesamtreichweite deutscher Versicherer in den Social Media. ©Ketchum Pleon

Corporate Blogs und konzentrierte Zielgruppenansprache sind Mangelware
Eine weitere Erkenntnis der Studie zeigt, dass nur fünf der untersuchten Finanzdienstleister eigene Corporate Blogs betreiben und zur konzentrierte Zielgruppenansprache nutzen. Und: Nur ein Unternehmen nutzt alle Social-Media-Kanäle regelmäßig. Was alle Versicherer dabei erfahren, ist, dass Ratgeber- und Produktbeiträge mit starkem Servicecharakter die größte Reichweite erzielen und die meisten Reaktionen hervorrufen – vor allem dann, wenn Bilder und Videos ins Spiel kommen. Visualisierungen sind daher ein exzellenter Trigger für Interaktion. Das belegen die Ergebnisse der Ketchum Pleon-Studie: Facebook-Beiträge mit Bildern erhalten fünfmal häufiger ein Like als Posts, die rein auf Texten basieren. Insofern wundert es nicht, dass über zwei Drittel der Unternehmensposts Visualisierungen benutzen.

Im Zusammenspiel mit konkretem Content, also beispielsweise Leitfäden, Tutorials und Tipps zum Thema “Die 5 wichtigsten Kriterien für die Wahl der passenden Lebensversicherung”,  sind Grafiken, Animationen, Erklärvideos und Bilder somit der beste Weg, um in eine konsistente Interaktion mit den Nutzern zu kommen. Markus Rüther, Senior Consultant für Finanzkommunikation bei Ketchum Pleon, kommentiert die Ergebnisse so: “Informationen müssen relevant sein, sich leicht weiterverarbeiten und verbreiten lassen. Nur so engagieren sich die Nutzer langfristig und werden zu Multiplikatoren.”

Allianz führt Gesamtranking an
Allianz Deutschland erweist sich in der Untersuchung mit einem Wert von  38,4 Prozent als Gesamtsieger – und das auf allen untersuchten Social-Media-Kanäle. Der Versicherungskonzern erreicht eine sehr hohe Reichweite über Facebook, Twitter, Google+ und YouTube hinweg, gefolgt von R+V, DEVK. Ergo Direkt und HUK-Coburg. So eindeutig dieses Ranking sein mag, so unterschiedlich sind die jeweiligen Aktivitäten der einzelnen Versicherer innerhalb der entsprechenden Netzwerke. Während beispielsweise Munich Re die besten Twitter-Kennzahlen und viele Follower aufweist, führt Ergo Direkt Google+ an und DEVK die Videoplattform YouTube.

Interaktion anstoßen und Kunden gewinnen und binden
Wie die Zahlen der Ketchum Pleon-Untersuchung eindrucksvoll zeigen, sollte die bloße Präsenz auf den Social Media nicht dem Selbstzweck dienen. Vielmehr geht es darum, gerade als unabhängiger Finanzberater Interaktion anzustoßen – beispielsweise anhand individualisierter und ganz auf das jeweilige Angebot zugeschnittener Videos als webweisendes Werbetool. Anhand effizienter Verschlagwortung und erstklassiger Videos sichern Sie sich eine große Reichweite Ihres Youtube-Channel und sorgen dafür, dass dessen Inhalte dank hochwertigen Contents gerne gesehen, geteilt und geliked werden – höchste Viralität inklusive.

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